Playa de Güigüi

Der vielleicht schönste Strand der Insel ist die Playa de Güigüi. Diese liegt so abgeschieden, dass sie nur durch eine mehrstündige und sehr anstrengende Wanderung erreicht werden kann. Für Hin- und Rückweg müssen gut fünf Stunden eingeplant werden. Dafür entschädigen ein von steilen Felsklippen eingerahmter, dunkler Sandstrand und die nahezu unberührte Natur. Nur wenige Urlauber nehmen die Strapazen auf sich, um hier vorbei zu kommen.
Von Puerto de Mogán kann der Strand auch per Boot erreicht werden. Da es keinen Anlegesteg gibt, muss jedoch das letzte Wegstück in einem kleinen Gummiboot oder schwimmend zurückgelegt werden.
Der Übergang zum nördlichen Teil des Strandes, der Playa de Güigüi Chico, kann nur bei Ebbe begangen werden. Denken Sie dabei an den Rückweg! Es ist dringend anzuraten, sich im Vorfeld über die Gezeiten zu informieren.
Falls Sie sich zu einer Wanderung an die Playa de Güigüi entscheiden sollten, so denken Sie daran, genügend Flüssigkeit und Proviant mit sich führen. Unterwegs kann der Vorrat nicht aufgefüllt werden. Außerdem sollten Sie über geeignetes Schuhwerk verfügen, da die Wanderung über rutschige und steile Geröllpisten führt. Es empfiehlt sich außerdem, den Weg niemals alleine in Angriff zu nehmen, und das Handy für alle Fälle mitzuführen. Bedenken Sie bitte, dass es im Notfall recht lange dauern kann, bis Hilfe eintrifft.

Jahreszeit

Die Tour sollte im Sommer gewandert werden, auch wenn es dann heißer ist. Der Sandstrand wird im Winter häufig von der Küste weggeschwemmt und erst im Sommer vom Meer wieder angespült.

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