Steilküste

Der Westen Gran Canarias, fern ab der künstlichen Touristenwelt, wird von einer spektakulären, wildromantische Steilküste eingenommen, die teilweise unter Naturschutz steht.
Sie besteht aus sich hinabsenkenden Schluchten und wird von einer abenteuerlichen und kurvigen Straße gesäumt.
Vom Aussichtspunkt
Mirador
Mirador

Spanische Bezeichnung für einen Aussichtspunkt.

El Balcón bei Aldea überschaut man einen großen Teil der Steilküste bis Agaete im Nordwesten.
Einsame, unberührte Strände und Buchten befinden sich hier, allerdings sind sie meist recht mühsam und zum Teil nur über den Wasserweg zu erreichen wie beispielsweise die traumhafte Playa de Güígüí, die als schönster Strand der Insel gilt.

Sehenswert ist auch die felsige Bucht La Caleta bei Agaete. Bei Ebbe verwandelt sie sich in eine bizarre Brandungslandschaft.
Fische und Krebse werden angeschwemmt und erst wieder bei Flut in die Freiheit entlassen.
Auch kann man bei Ebbe entlang der Küste zu einer Höhle laufen, muss aber darauf achten, dass einem der Rückweg nicht von der Flut abgeschnitten wird.
Der Norden hat ebenfalls einige Steilküsten zu bieten, die üppig bewachsenen Canyons vorgelagert sind und wegen der rauen Brandung ein beliebtes Ziel für Surfer darstellen.
Die Stadt Moya zum Beispiel thront auf einer hohen Felsklippe, von der aus man einen tollen Blick über das Meer hat, das tosend gegen die steinigen Ufer spritzt.
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