Caldera de Bandama

Der fast kreisrunde Kessel der
Caldera
Caldera

(dt.: Kessel). Der dem Spanischen entlehnte geologische Fachbegriff bezeichnet einen Einsturzkrater oder Sprengtrichter mit kesselförmiger Struktur. Dabei wird der Vulkankegel größtenteils zerstört.

de Bandama ist das Ergebnis einer gewaltigen Eruption, die vor etwa 3.000 Jahren stattfand. Er ist 200 Meter tief und hat einen Durchmesser von 1.000 Metern.
Von seinem höchsten Punkt, dem Pico de Bandama (569 Meter), bietet sich ein einzigartiger Blick auf den Kraterkessel, das bergige Zentralmassiv sowie die gesamte Nord- und Ostküste. Bei klarer Sicht erspäht man in der Ferne sogar die Nachbarinsel Fuerteventura.
Am Boden des Kraters befindet sich ein verlassenes Gehöft mit terrassenförmig angelegten Feldern, die zum Teil noch bestellt werden.

Auch Palmen, Feigen- und Orangenbäume finden sich dort, während die Hänge des Kraters mit Agaven und Eukalyptusbäumen, Büschen und vielen anderen Bodengewächsen bestückt sind.
Ein steiler Pfad führt die Schluchten des Kraters hinunter, jedoch muss dafür aus Gründen des Naturschutzes in Las Palmas eine Sondergenehmigung beantragt werden.
Die Umrundung des Vulkankraters ist dagegen ohne Weiteres erlaubt und eignet sich auch für weniger Wandererprobte, die allerdings trotzdem schwindelfrei und trittsicher sein sollten.
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