Barranco de Mogán

Der
Barranco
Barranco

Tiefe, durch Erosion gebildete Schluchten im Bereich vulkanischer Steilhänge. Bei Regenfällen oft Wasser führend.

de Mogán zählt zu den fruchtbarsten Tälern der Insel, was vor allem an den Stauseen liegt, die das Tal mit Wasser versorgen. Viele der Häuser sind von dicht bepflanzten Gärten umgeben, welche nicht selten die Aufmerksamkeit der Touristen auf sich ziehen. Die gepflegten Landhäuser und Villen sind Symbole für den Wohlstand, den die Bewohner durch den Anbau landwirtschaftlicher Produkte erlangten.
Das subtropische Klima bietet beste Bedingungen für die unzähligen kleinen Felder, die im ganzen Tal zu finden sind. Hier werden Zitronen, Auberginen, Papayas, Avocados, Kürbisse und Bananen angepflanzt. In den Gewächshäusern, die auf einer Tour durch den Barranco zu sehen sind, werden hauptsächlich für den Export bestimmte Schnitt- und Zierblumen gezüchtet.
Die stellenweise sehr steile Straße, die durch die Schlucht führt, schlängelt sich serpentinenartig nach oben. Dabei führt sie durch den Ort Mogán, nach dem das Tal benannt ist und der gleichzeitig Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde im Südwesten Gran Canarias ist.

Unter Wanderern erfreut sich das Tal immer größerer Beliebtheit. Gerade der günstig gelegene Hauptort bietet sich als Startpunkt einiger Touren an.
Biegt man im oberen Teil des Barrancos de Mogán bei Pie de la Cuesta in westlicher Fahrtrichtung ab, so kommt man an der bekannten Azulejos, einer blau-grün schimmernden Felswand, vorbei. Das im Gestein gebundene Natrium-Eisen-Silikat verfärbt sich aufgrund von Oxidationen und gibt der Wand ihre außergewöhnliche Farbe. Gerade wenn man aus den Tourismuszentren des Südens der Insel kommt, ist der Fels schon von Weitem sichtbar.

Weitere Themen

  • close