Mirador de Unamuno

Das Dorf Artenara liegt nördlich der
Caldera
Caldera

(dt.: Kessel). Der dem Spanischen entlehnte geologische Fachbegriff bezeichnet einen Einsturzkrater oder Sprengtrichter mit kesselförmiger Struktur. Dabei wird der Vulkankegel größtenteils zerstört.

de Tejeda im höchsten Gebiet der Insel. Noch heute leben hier einige Menschen in Höhlenwohnungen, wie schon zur damaligen Zeit die Altkanarier. Jedoch muss angemerkt werden, dass die bewohnten Höhlen mit Strom und Wasser versorgt werden und über moderne Küchen verfügen. Durch Fassadenvorbauten sind die Höhlen manchmal kaum noch zu erkennen. Das Mikroklima im Inneren sorgt dafür, dass es im Sommer wohltuend kühl und im Winter warm bleibt.
Die Kapelle
Ermita
Ermita

Einsiedelei als Ort der Andacht und Kontemplation; auf den Kanaren werden auch Kapellen so bezeichnet.

de la Cuevita mit ihrer Statue der Virgen de la Cuevita (Jungfrau der kleinen Höhle), die sich im oberen Ortsteil befindet, ist einen Besuch wert, wurde sie doch komplett in den Stein gehauen.

Aufgrund seiner Höhenlage wird Artenara oftmals als die Aussichtsterrasse der Insel bezeichnet, von wo man bis zum Teide der Nachbarinsel Teneriffa sehen kann. Aber auch die wunderschöne Landschaft Gran Canarias kann von hier oben überblickt werden.
Der nach dem spanischen Schriftsteller Miguel de Unamuno benannte Aussichtspunkt bietet einen panoramaartigen Ausblick in die Bergwelt. Auf der rechten Seite sieht man den Altavista und den davor liegenden Tafelberg Vega de Acusa. Geradeaus blickt man direkt auf den Roque Bentayga, eine der Kultstätten der Altkanarier und auf der linken Seite erhebt sich der höchste Berg des Insel, der Pico de las Nieves.

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