Polizei und Notruf

Die allgemeine Notrufnummer lautet 112. Unter dieser sind Feuerwehr, Polizei und Rotes Kreuz erreichbar. Deutschsprachige Mitarbeiter garantieren, dass Ihr Anliegen auch verstanden wird.
Die spanische Polizei ist, je nach politischem Verantwortungsbereich und Aufgaben, unterteilt in:
  • Guardia Civil (Gendarmerie/»Bürgergarde«; paramilitärische Einheit)
  • Cuerpo Nacional de Policía – CNP (gesamtstaatliche Nationalpolizei)
  • Guardia Urbana, Policía Municipal, Policía Local (Stadt- und Gemeindepolizei)
  • Policía Autonómica (Polizei der Autonomen Gemeinschaften wie Katalonien oder Baskenland; nicht auf Gran Canaria vorhanden)
In den großen Touristenorten zeigt die Polizei starke Präsenz. Dies vermittelt Urlaubern ein gewisses Gefühl an Sicherheit und soll potentielle Langfinger abschrecken. Generell ist festzuhalten, dass die Polizei der Insel ihren Aufgaben gerecht wird.

Hinweis

Die Polizei führt häufige Verkehrskontrollen durch, die nicht selten das Ziel haben, Alkoholsünder ausfindig zu machen. Es ist aus diesem Grund dringend ratsam, Ausweis und Führerschein mit sich zu führen, wenn man mit dem Auto auf der Insel unterwegs ist.
Achten Sie auch darauf, den Promillegrenzwert von 0,3 nicht zu überschreiten.
Wie bei jeder Polizeikontrolle ist es ratsam, stets freundlich und kooperativ aufzutreten. Falls Sie um eine Strafe nicht herumkommen, dann bezahlen Sie diese im Idealfall bar. In einigen Fällen stellt sich diese Zahlweise nämlich als günstiger heraus. Bei einer späteren Bezahlung können weitere Gebühren auf Sie zukommen. Denken Sie daran, dass Sie für Ihre im Urlaub begangenen Verkehrssünden seit kurzer Zeit auch in Deutschland belangt werden können.
Der zu bezahlende Betrag für Verkehrsdelikte liegt häufig im Ermessen des Polizisten. Das Überfahren eines Stoppschildes etwa kann somit zwischen 60 und 300 Euro kosten. Freundliches Auftreten kann Sie auch hier davor bewahren, einen Großteil der Urlaubskasse an Ort und Stelle abgeben zu müssen.
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