Calima

Die Nähe der Kanarischen Inseln zur Sahara macht sich besonders durch ein Phänomen bemerkbar, nämlich durch den Calima, auch Bruma seca (trockener Nebel) genannt.
Dieser heiße Wüstenwind, der in den Monaten Juni bis September manchmal sein Unwesen treibt, bewirkt ein plötzliches Ansteigen des Thermometers um etwa 10 °C und Sichtweiten von nur 100 Metern, da er Staub und Sand aufwirbelt. Autos, Straßen und Gebäude werden flächendeckend mit einer ockerfarbenen Schicht belegt.
Es kommt häufig zu Reizungen der Atemorgane und aufgrund der sehr heißen, trockenen Luft oftmals zu Kreislaufbeschwerden.
In Folge des Calimas treten aufgrund der schlechten Sicht auch Probleme im Straßen- und Luftverkehr auf, weswegen auch schon Flughäfen komplett geschlossen wurden.
Auch bringt der Wüstenwind oft Schäden an der Vegetation, vor allem an der Landwirtschaft mit sich.
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