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Durch den Vulkankrater

Tour durch den Vulkankrater

Beschreibung
Etwa 10 Kilometer südlich der Hauptstadt Las Palmas befindet sich die
Caldera
Caldera

(dt.: Kessel). Der dem Spanischen entlehnte geologische Fachbegriff bezeichnet einen Einsturzkrater oder Sprengtrichter mit kesselförmiger Struktur. Dabei wird der Vulkankegel größtenteils zerstört.

de Bandama. Mit einem Kontrastprogramm von schwarzen Lavahängen und grünem Pflanzenteppich ist dies wohl das eindrucksvollste Beispiel für die vor 3.000 Jahren beendete vulkanische Tätigkeit auf Gran Canaria.
Gleichzeitig befindet sich hier eine gut dokumentierte archäologische Fundstätte, die Auskunft über das Leben der Ureinwohner Gran Canarias geben kann. In der verwitterten Nordwand der Caldera sind Überreste eines alten Höhlendorfes zu sehen, das ausgehend von natürlichen Einkerbungen in den Fels gegraben wurde. Über schmale Öffnungen erfolgte der Zugang zu den einzelnen Höhlen. Auf der oberen Ebene gab es einen Getreidespeicher. Als zusätzliche Besonderheit wurden Felsritzungen hier gefunden, die eine altkanarische Schrift vermuten lassen.
Die Mehrzahl der Touristen nutzt die Aussichtsplattform am Pico de Bandama, dem 574 Meter hohen Gipfel neben dem Krater, um einen Blick in die Caldera und in Richtung Las Palmas zu werfen. Der Wanderweg in die Caldera wird eher selten genutzt, da der Aufstieg steil und beschwerlich ist. Somit findet sich hier der ideale Ort, um sich vom Strandtourismus zu erholen.
Bitte beachten: Aus Gründen des Naturschutzes ist eine Genehmigung notwendig, um in den Krater hinabsteigen zu dürfen. Diese erhalten sie beim Cabildo Insular in Las Palmas.
Ausgangs- und Endpunkt: Caldera de Bandama, 450 Meter
Schwierigkeit: mittel
Laufzeit: 2 Stunden
Strecke: 3,7 Kilometer
Höhenunterschied: 550 Meter
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