Die Landschaft

Gran Canaria ist vulkanischen Ursprungs. Dies ist an zahlreichen Stellen zu sehen. Vom Mittelpunkt der annähernd kreisförmigen Insel verlaufen tiefe Schluchten in speichenförmiger Anordnung bis an die Küsten.
Im Westen fällt das Bergland steil zur Küste hin ab, während der Osten und der Süden über Küstenebenen verfügen.
Aufgrund der verschiedenen Klima- und Vegetationszonen wird die Insel häufig auch »Miniaturkontinent« genannt.
Der Süden ist allgemein als trocken bekannt, da die Regenwolken regelmäßig in den Bergen der Inselmitte hängen bleiben und sich somit dort und in der Nordhälfte ausregnen. Während in Maspalomas die berühmten Sanddünen zu besichtigen sind, ergrünen wenige Kilometer entfernt zumindest einige fruchtbare Täler. Die Berghänge im Norden hingegen präsentieren sich üppig bewachsen.

Charakteristisch für die Bergwelt Gran Canarias sind schroffe Felsen wie der Roque Nublo, die man im Inneren der Insel findet. Diese sind meist Überreste erkalteter Vulkanschlote, deren umgebende Gesteinsschichten durch Erosion bereits abgetragen wurden.
Die längsten Strände befinden sich in Playa del Inglés und Maspalomas. Sie ziehen Besucher aus der ganzen Welt an. Aber auch der Stadtstrand von Las Palmas verdient Beachtung.