Niederschläge

Die jährliche Niederschlagsmenge auf Gran Canaria beträgt etwa 190 mm/m². In Deutschland regnet es im Vergleich dazu etwa 700 mm/m².
Die westlichen Inseln der Kanaren haben eine höhere Niederschlagsmenge als die östlichen, da diese näher an der Sahara liegen. Aber auch die jeweilige Gebirgshöhe beeinflusst den Niederschlag. Die Wolken stauen sich über dem Gebirge der westlichen Inseln, demnach ist die Verdunstung dort geringer und es kommt zu Steigungs- und Nebelniederschlag in den höheren Lagen, wo die Niederschlagsmenge etwa 500 mm/m² beträgt.
Dort wächst beispielsweise die Kanarische Kiefer, die den Wolken Wasser zu entziehen und es an die Umgebung abzugeben vermag. Ihr kommt somit eine große ökologische Bedeutung zu.
80 Prozent des Niederschlags fällt in den Wintermonaten, da sich zu dieser Jahreszeit das Passat-System weiter in Richtung Äquator verschiebt. So bringen atlantische Tiefdruckgebiete verstärkt Regen und es herrscht eine Luftfeuchtigkeit von etwa 70 Prozent.
Das ganze Jahr über ist die Regenwahrscheinlichkeit sehr gering. Im Sommer gibt es durchschnittlich nur ein bis zwei, im Winter etwa sechs Regentage.
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