Santa Lucía

In der Gemeinde Santa Lucía, deren gleichnamiger Hauptort am Fuße der
Caldera
Caldera

(dt.: Kessel). Der dem Spanischen entlehnte geologische Fachbegriff bezeichnet einen Einsturzkrater oder Sprengtrichter mit kesselförmiger Struktur. Dabei wird der Vulkankegel größtenteils zerstört.

de Tirajana liegt, findet sich ein weltbekanntes Surfparadies in der Küstensiedlung Pozo Izquierdo. Da dort die besten Starkwinde des gesamten Kanarischen Archipels wehen und eine einmalige Brandung herrscht, findet jährlich im Juli die Surfweltmeisterschaft statt.
Die innere Berglandschaft ist von 100-jährigen Palmen und Stauseen, die Küstenlandschaft überwiegend vom Tourismus geprägt.
Lohnenswert ist ein Ausflug zur Fortaleza Grande oder Ansite, einer den Altkanariern heiligen Felsgruppe südlich von Santa Lucía. Die dortige Höhle diente den Ureinwohnern zum Schutz vor den spanischen Eroberern.
Ein Highlight findet sich auch in dem in einer nachgebildeten Burg befindlichen Museo Castillo de la Fortaleza, in dem Fossilien, Pflanzen, Gebeine und alte Gebrauchsgegenstände der ersten Inselbewohner ausgestellt sind. Auch ein typisch kanarisches Zimmer aus dem 17. Jahrhundert wurde nachgebaut.
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