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Durch die Berge zur Westküste

Beschreibung

Startpunkt der Rundfahrt ist Playa del Inglés. Von hier aus fahren wir auf der Küstenstraße GC-500 in westlicher Richtung. Bei Arguineguín wechseln wir auf die in Richtung Norden führende GC-505, die durch den
Barranco
Barranco

Tiefe, durch Erosion gebildete Schluchten im Bereich vulkanischer Steilhänge. Bei Regenfällen oft Wasser führend.

de Arguineguín führt. Dieser ist im unteren Teil des Tales nicht besiedelt, in den höheren Regionen sind jedoch kleine Siedlungen verstreut.
Wir passieren El Sao, Los Peñones und Cercado de Espino, wo eine Straße zu einem der zahlreich auf der Insel vorhandenen Aussichtspunkte (Miradores) abzweigt, von dem aus wir einen atemberaubenden Blick über das gesamte Tal haben. Bald darauf führt die GC-505 kurvenreich nach oben. Schließlich erreichen wir den Presa de Soria, den größten Stausee der Insel.
Anschließend wird die Strecke entlang dessen West- und Nordufers deutlich schlechter. Hier ist mit einem normalen Pkw vor allem nach Regenfällen vorsicht geboten.
Nach einigen Kilometern erreichen wir die GC-605 und fahren in Richtung Ayacata, wo wir nach links auf die GC-60 einbiegen.
Alternativ können Sie von hier noch einen kurzen Abstecher zum Roque Nublo, einem der Wahrzeichen Gran Canarias, und zum Pico de las Nieves, dem höchsten Berg der Insel, machen. Folgen Sie hierfür der GC-600.
Wir fahren jedoch weiter nach Tejeda und passieren dabei den Roque Bentayga. Im Ort besuchen wir die bekannte Konditorei Dulcería Nublo, die traditionelle kanarische Spezialitäten aus Mandeln und Marzipan anbietet. Am Ortsausgang von Tejeda verlassen wir die Passstraße und folgen der GC-216 nach Artenara, von wo man wunderschöne Ausblicke auf die höchsten Erhebungen der Insel hat. In Artenara können wir die bekannte Höhlenkirche und einige Höhlenwohnungen besuchen. Um das besondere Flair, das von den Höhlen ausgeht, noch ein wenig aufzunehmen, bietet es sich an, in einem der Höhlenrestaurants im Ort zu essen.
Frisch gestärkt geht es weiter in westlicher Richtung. Nach etwa vier Kilometern biegen wir links auf die GC-210 ab in Richtung San Nicolás de Tolentino. Auf den folgenden Kilometern, die über eine kurvenreiche und schmale Straße führen, erleben wir die abgeschiedene Bergwelt. Wir kommen an einigen Stauseen vorbei und fahren schließlich durch den fruchtbaren Barranco de la Aldea.
Unsere nächster Wegpunkt ist San Nicolás de Tolentino, wo noch vereinzelt Windmühlen zu sehen sind, die das Grundwasser für die Bewässerung der Felder fördern. Im Ort biegen wir links auf die GC-200 ein und folgen dem Straßenverlauf. Vorbei an Cactualdea, wo rund 100.000 Kakteen wachsen, und an der leuchtenden Felswand Azulejos kommen wir, nachdem wir einige Dörfer durchfahren haben, nach Mogán.
Die Tour führt uns weiter in den Süden, wo wir durch das »kleine Venedig« Gran Canarias, Puerto de Mogán, kommen. Der Küstenort mit seinen vielen Kanälen bietet den perfekten Rahmen für einen romantischen Spaziergang. Zahlreiche Restaurants im Hafen laden zum Verweilen ein.
Hinter Puerto de Mogán biegen wir nach rechts auf die GC-500 ein und folgen ihr entlang der Südküste. Über Puerto Rico und Arguineguín geht es nach Maspalomas und schließlich zurück zu unserem Ausgangspunkt Playa del Inglés.
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